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Meldekanäle

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Die befragten Unternehmen bieten potenziellen Hinweisgebern verschiedene Möglichkeiten, mit der im Unternehmen verantwortlichen Stelle in Kontakt zu treten. Dabei können generelle und spezialisierte Meldekanäle unterschieden werden. Die generellen Meldekanäle umfassen den persönlichen Besuch bei der verantwortlichen Stelle, Brief, Fax und E-Mail sowie den telefonischen Kontakt. Als spezialisierter Meldekanal gilt die Hotline/das Callcenter, das im Gegensatz zum Meldekanal «Telefon» rund um die Uhr erreichbar ist und von geschultem Personal betreut wird. Auch eigens fürs Melden von Missständen eingerichtete Mobile Apps und Social-Media-Kanäle sowie webbasierte Meldesysteme gehören zu den spezialisierten Kanälen.

Insgesamt sind die meist kostengünstigeren generellen Meldekanäle am weitesten verbreitet. Dabei zeigen sich augenfällige Unterschiede zwischen den Ländern: Über 70 Prozent der deutschen, britischen und Schweizer Unternehmen bieten eine eigens dafür eingerichtete E-Mail-Adresse an, während dies nur bei gut der Hälfte der französischen Unternehmen der Fall ist. Weiter fällt auf, dass deutsche Unternehmen ihren Hinweisgebern deutlich häufiger die Möglichkeit geben, bei den Verantwortlichen der Meldestelle persönlich vorbeizuschauen. Interessant ist auch, dass die britischen Unternehmen deutlicher häufiger (45 %) eine Hotline und ein webbasiertes Hinweisgebersystem (39 %) eingerichtet haben als die Unternehmen in den anderen drei Ländern. In Deutschland ist das webbasierte Hinweisgebersystem mit einem Anteil von 24 Prozent noch am wenigsten verbreitet.

Über alle Länder hinweg betrachtet haben 30 Prozent der Unternehmen ein webbasiertes Hinweisgebersystem eingeführt. Bei den Großunternehmen sind es 33 Prozent und bei den KMU 21 Prozent.

Wenig überraschend haben in allen vier Ländern die Großunternehmen mehr spezialisierte Meldekanäle etabliert (vgl. Ländergrafiken). KMU bevorzugen generelle Meldekanäle; insbesondere der persönliche Besuch bei den Verantwortlichen der Meldestellen sowie der telefonische Kontakt ist hier deutlich weiter verbreitet als bei den Großunternehmen.

Die Umfrage hat ergeben, dass Unternehmen über alle vier Länder und Unternehmensgrößen hinweg im Schnitt drei Meldekanäle anbieten. Deutschland ist hier der Spitzenreiter: 72 Prozent der Unternehmen bieten ihren Hinweisgebern mindestens drei Meldekanäle an, um konkrete oder vermutete Missstände zu melden. In der Schweiz und in Großbritannien ist dies bei gut der Hälfte der Unternehmen der Fall, während in Frankreich nur 37 Prozent über mindestens drei Meldekanäle verfügen.