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Höchster aufgedeckter Schadensfall

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Interessant war im Rahmen des zweiten Whistleblowing Reports auch die Frage, wie groß bei den Unternehmen der höchste finanzielle Schadensfall war, der seit der Einführung der Meldestellen aufgedeckt wurde.

Zwar konnte die Mehrheit der Unternehmen in allen Ländern, mit Ausnahme von Deutschland, noch keinen Missstand mit finanziellem Schaden durch die Meldestelle identifizieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass diese Unternehmen noch keinen Missstand über die Meldestelle aufdeckten konnten, denn nicht jedes illegale oder unethische Verhalten verursacht einen unmittelbaren, quantifizierbaren, finanziellen Schaden (z. B. Mobbing, sexuelle Belästigung).

Wie die Abbildung oben verdeutlicht, konnten vor allem deutsche und Schweizer Unternehmen auch schwerwiegende Fälle mit finanziellen Schadenssummen von EUR 100'000 und mehr dank Hinweisen über die Meldestelle aufdecken, wobei dies hauptsächlich auf die Großunternehmen zurückzuführen ist (vgl. Ländergrafiken). Dass der Anteil der hohen Schadensfälle in der Schweiz größer ist, steht im Einklang mit der Erkenntnis, dass die finanziellen Schäden für Schweizer Unternehmen tendenziell höher sind.

Ferner verdeutlicht die statistische Analyse, dass der aufgedeckte finanzielle Schaden dann besonders hoch ist – die Meldestelle also besonders effektiv ist – wenn die Meldestelle leicht zugänglich ist. Das bedeutet, dass möglichst viele Anspruchsgruppen (beispielsweise Mitarbeitende, Kunden, Aktionäre/Eigentümer, Konkurrenten, Lieferanten und die breite Öffentlichkeit) die Möglichkeit haben, Hinweise abzugeben und möglichst breit über die Meldestelle kommuniziert wird.