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Im Rahmen der Studie wurden Daten von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz quantitativ erhoben.

Form und Dauer der Befragung

Die quantitative Erhebung erfolgte mittels einer Online-Befragung. Die Fragen waren für alle vier Länder identisch und konnten in den Sprachen Deutsch, Englisch oder Französisch beantwortet werden. Neben allgemeinen demografischen Daten wurden die Teilnehmer zu Missständen in ihrem Unternehmen, zur Ausgestaltung, Nutzung und Wirkung der Meldestelle, zu Häufigkeit und Art der eingehenden Meldungen sowie zu Kommunikationsmaßnahmen befragt. Die Erhebung wurde in den Monaten Januar und Februar 2019 durchgeführt.

Stichprobe und Rücklauf

Für die Online-Befragung wurde eine geschichtete Zufallsstichprobe gezogen. Pro Land setzt sich diese aus rund einem Drittel kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit 20 bis 249 Mitarbeitenden und zwei Dritteln Großunternehmen (ab 250 Mitarbeitenden) zusammen. Insgesamt haben Vertreter von 331 britischen, 352 deutschen, 344 französischen und 365 Schweizer Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von gut 12 Prozent. Die Befragung richtete sich ausschließlich an Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, die eine der folgenden Positionen einnehmen und somit ein vertieftes Verständnis von Compliance im jeweiligen Unternehmen haben: Geschäftsführende/r Eigentümer/in, Inhaber/in, Gesellschafter/in, Geschäftsführer/in (CEO), Leiter/in Finanzbereich (CFO), Sonstiges Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter/in Compliance, Compliance Verantwortliche/r, Leiter/in Legal Services, Rechtsverantwortliche/r, Leiter/in Human Resources, Personalverantwortliche, Leiter/in einer anderen Abteilung oder Mitarbeiter/in mit vertieften Kenntnissen bezüglich Compliance-Maßnahmen im Unternehmen.

Auswertung und Repräsentativität

Die Daten wurden mittels deskriptiver und multivariater statistischer Verfahren ausgewertet. Aufgrund der Stichprobenziehung sind die Ergebnisse auf die beiden Unternehmensgruppen KMU mit 20 bis 249 Mitarbeitenden sowie Großunternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitenden verallgemeinerbar. Das Konfidenzintervall liegt bei ± 2,7 bei einem Konfidenzniveau von 95 Prozent.

Qualitätssicherung

Zur Sicherstellung einer hohen Datenqualität wurden von der Konzeption der Umfrage bis zur Auswertung verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Zum einen fand die Entwicklung des Fragebogens unter Einbezug von Experten aus allen vier Ländern statt. Weiter wurde die konzipierte und programmierte Befragung mit diversen Testpersonen bezüglich Inhalt, Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit getestet. Die Umfrage wurde zudem mit einem Soft-Launch gestartet, um mögliche Mängel zu identifizieren. Schließlich folgten eine sorgfältige Aufbereitung und Auswertung der Daten, um mögliche Fehlerquellen auch bei der Interpretation der Ergebnisse zu minimieren.

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