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Befragte Unternehmen

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Für die quantitative Erhebung wurden Groß- sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) mit Hauptsitz in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz befragt (vgl. Projektdesign). Wie in der Abbildung oben ersichtlich, haben in Deutschland insgesamt 352 Unternehmen teilgenommen, wovon 116 KMU (33 %) sind, also Unternehmen mit 20-249 Mitarbeitenden, und 236 Großunternehmen (67 %) mit 250 und mehr Angestellten. Aus Frankreich haben sich 115 KMU (33 %) und 229 Großunternehmen (67 %) beteiligt, also insgesamt 344 Unternehmen. Weiter haben Vertreterinnen und Vertreter von 331 Unternehmen mit Hauptsitz in Großbritannien geantwortet, wovon 116 KMU (35 %) und 215 Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitenden (65 %) sind. Schließlich haben aus der Schweiz insgesamt 365 Unternehmen teilgenommen, aufgeteilt in 115 KMU (32 %) und 250 Großunternehmen (68 %).

Wie die obige Abbildung illustriert, wurde die vorliegende Studie in allen vier Ländern branchenübergreifend durchgeführt, wobei die Klassifikation an den NOGA-Branchenindex des Bundesamts für Statistik der Schweiz angelehnt ist. Die britischen Unternehmen dieser Befragung stammen zu 21 Prozent aus der öffentlichen Verwaltung und zu 16 Prozent aus der Industrie, gefolgt von Unternehmen aus dem Bereich Informatik, Telekommunikation und Verlagswesen (14 %). Ein Viertel der beteiligten Unternehmen aus Deutschland stammt aus der Industrie. Mit 15 und 14 Prozent sind die Branchen Handel, Verkehr und Lagerei sowie Informatik, Telekommunikation und Verlagswesen am zweit- bzw. drittmeisten vertreten. Mit einem Anteil von 17 Prozent sind die meisten beteiligten französischen Unternehmen aus der Industriebranche und mit je gut 15 Prozent am zweithäufigsten aus der öffentlichen Verwaltung und dem Bereich Informatik, Telekommunikation und Verlagswesen. Schließlich ist für die Schweiz der Großteil der befragten Unternehmen der Industrie (24 %) und der öffentlichen Verwaltung (22 %) zuzuordnen, gefolgt von Banken, Versicherungen und Immobilien (15 %).

Um den Geschäftserfolg der befragten Unternehmen zu ermitteln, wurden diese nach der Umsatzentwicklung in den letzten 24 Monaten sowie nach ihrer Einschätzung der geschäftlichen Entwicklung in den kommenden 12 Monaten gefragt. Der Umsatz von über 70 Prozent der deutschen Unternehmen ist in der jüngeren Vergangenheit gestiegen, gefolgt von Frankreich mit 57 Prozent, der Schweiz mit knapp 54 Prozent und schließlich Großbritannien mit 44 Prozent, wobei weitere 42 Prozent der britischen Firmen in den letzten zwei Jahren konstante Umsätze verzeichneten. Bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung sind mehr als die Hälfte der deutschen (65 %) und französischen (54 %) Unternehmen optimistisch, während die befragten Unternehmen aus Großbritannien und der Schweiz mit ihren Prognosen etwas vorsichtiger sind.

Von den Firmen aus Deutschland und Frankreich generierten jeweils ein Drittel keinen Umsatz im Ausland. Die Hälfte der deutschen und 46 Prozent der französischen Firmen verzeichneten 2018 einen Auslandumsatz von mindestens 20 Prozent. Von den befragten Unternehmen aus Großbritannien waren im letzten Jahr 39 Prozent nicht im Ausland aktiv, während fast ein Drittel einen Auslandsanteil zwischen 20 und 60 Prozent erwirtschaftete. Fast 40 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen waren 2018 nur im Inland tätig. Etwa 20 Prozent erzielten hingegen mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes im Ausland.

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